Yogathema des Monats November: Angst


Angst ist ein Begriff mit vielen Facetten, mit sehr vielen Gradstufen und sehr verschiedenen Gesichtern und Hintergründen.


Hast du Angst? Wovor hast du Angst? Wie stark ist diese Angst? Warum hast du genau diese Angst? Ist es eine rationale oder irrationale Angst? Hast du vielleicht Angst vor bestimmten Tieren wie Spinnen oder Ratten? Oder ängstigt dich die aktuelle politische Lage in bestimmten Ländern?


In der gegenwärtigen Krisensituation, in der wir uns befinden, ist es ganz natürlich, Angst zu spüren. Zum Beispiel Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren oder nicht mehr genug zu verdienen oder auch Angst, krank zu werden, jemanden mit dem Virus anzustecken oder sogar jemanden zu verlieren. Wie gehst du damit um? Hörst du dir die Nachrichten an, um auf dem laufenden zu bleiben oder hälst du lieber alles Belastende von dir fern? Gibt es jemanden in deiner Nähe, der vielleicht alles ganz anders sieht als du? Kannst du es ertragen, dass jemand, den du magst und respektierst, nun vielleicht eine ganz andere Meinung und ganz andere Ängste hat als du?


Angst kann ein sehr unangenehmes Gefühl sein, besonders wenn es zu körperlichen Symptomen wie Herzrasen und Schweissausbrüchen kommt, weil du zum Beispiel nachts alleine auf einer einsamen Strecke unterwegs bist. Angst kann dich aber auch vor Gefahren warnen und dich auf diese Weise schützen. Angst kann also auch berechtigt sein.


Wenn du starke Angst vor etwas spürst, dass du aber eigentlich gerne machen würdest, dann kann Meditation und das Visualisieren der bestimmten für dich gefährlich wirkenden Situation dir helfen, dich zu öffnen und dich der Situation zu stellen. Auch bestimmte Yogaübungen wie der Hund oder die Vorwärtsbeuge können dir helfen, deinen Parasympathikus zu beruhigen und so nach und nach deine Ängste abzubauen.


Besonders hilfreich sind auch Atemübungen, um aus Panikausbrüchen wieder zurück zu einem entspannten Zustand zu gelangen. Diese Atemübungen sollten trainiert werden, damit sie auch in einer unerwarteten Situation schnell von dir genutzt werden können.


Das wichtige ist, nimm deine Angst wahr, schau sie dir genau an, frag deine Intuition, wovor sie dich schützen möchte und entscheide dann, ob du daran arbeiten möchtest. Ich wünsche dir einen angstfreien November!







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