Yogathema des Monats Dezember: Freude


"Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist."

Mutter Teresa


Der Monat Dezember bringt für viele Menschen den Gedanken an das bevorstehende Weihnachtsfest - mit all den dazugehörigen Erwartungen und Verpflichtungen.


Als Yogi wissen wir natürlich das Erwartung leider auch oft zu Enttäuschung führen kann - und Verpflichtung meistens mit Freude nicht viel gemein hat.

Daher möchte ich dich in diesem Monat einladen, all deine Erwartungen und Verpflichtungen fallenzulassen und endlich einmal nur das zu tun, was dir wahre Freude bereitet.


Freude ist laut Yoga die wahre Natur des Menschen. Wenn der Mensch ganz in sich ruht, leuchtet seine Seele auf und er empfindet er tiefe Freude.

Was würdest du also machen, wenn du keine Verpflichtungen hättest? Wen möchtest du tatsächlich beschenken und nicht nur, weil es von dir erwartet wird?

Wie möchtest du am liebsten deinen Dezember verbringen?

Freude entsteht in dir, wenn du im Hier und Jetzt bist, dir keine Sorgen über die Zukunft oder die Vergangenheit machst sondern einfach den gegenwärtigen Moment voller Dankbarkeit genießt.

Freude erwacht, wenn du etwas aus Liebe tust ohne Erwartung auf eine Belohnung und du kannst Freude empfinden, wenn du etwas aus Überzeugung und mit tiefer Achtsamkeit ausübst.


Hier eine kleine Geschichte:


Es war einmal im vorderen Orient und im mittleren Osten ein Sufi-Heiliger, ein Heiliger der islamischen Mystik. Er hieß Nasrudin und er wurde eines Tages auf der Straße gesehen wie er nach etwas suchte.

Der Nachbar kam zu ihm und fragte: „Nachbar was suchst du?“

Nasrudin antwortete: „Den Schlüssel zu meinem Haus.“

Der Nachbar fragte Nasrudin: „Kann ich dir helfen?“

Nasrudin freute sich und antwortete: „Gerne, vier Augen sehen besser als zwei Augen.“

Sie schauten eine halbe Stunde in der gleisenden Sonne, suchten jeden Quadratzentimeter der Straße ab. Schließlich fragte der Nachbar: „Meister, versuche doch mal dich zu erinnern: Wo hast du denn den Schlüssel verloren?“

Nasrudin antwortete: „Drinnen im Haus.“

Darauf meinte der Nachbar: „Warum suchen wir denn hier draußen?“

Nasrudin antwortete verschmitzt: „Erstens, weil das Schloss zur Tür zugefallen ist. Wir kommen sowieso nicht rein. Und zweitens weil hier mehr Licht ist.“


Wo ist also der Schlüssel zum Glück? – Im Inneren.


Ich wünsche Dir einen wundervollen Monat Dezember mit vielen magischen Momenten und ganz besonders viel Freude.






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